Dienstag, 25.07.2017

KATWARN

Heute Morgen hat es wieder mal geregnet. Nicht so heftig wie an anderen Tagen, aber langanhaltend. Die UBahn hat aufgegeben, Bäume sind umgefallen etc. das volle Programm mal wieder. Zwei Anmerkungen dazu.

Ich habe volles Verständnis für die BVG, die kann nichts dafür, wenn es regnet und Bahnhöfe und offene Gleisanlagen unter Wasser stehen. Das ist höhere Gewalt. Aber es wäre schon gut, Fahrgäste UMFASSEND und RECHTZEITIG zu informieren. Wenn anhaltender Regen angekündigt ist, dann wird die BVG sich auf Ausfallszenarien vorbereiten – hoffe ich. Dazu könnte ja auch gehören, dass entsprechende Informationen kurzfristig an die diversen Medien ausgegeben werden, z.B. lokale Radiosender, die BVG App und die eigene Webseite. Von mir auch aus twitter und facebook. Ich finde es als Fahrgast ziemlich blöd, wenn seit 7:30 keine Bahn fährt und mir die BVG Webseite um 8:00 immer noch erzählt, ich könnte problemlos zur Arbeit fahren. Ich finde, da könnte die BVG besser werden.
Ich denke da an London, wo im Frühstücksfernsehen, am Bahnhof, im Radio etc. nach dem Wetterbericht eine Ansage gibt, wie der Service der einzelnen tube Linien ist. Ob die Züge regelmäßig fahren und wie ausgelastet die Linien gerade sind. Die BVG hat zumindest Echtzeitdaten über die regelmäßig der Züge und könnte diese Information anzeigen.

Seit einigen Jahren gibt es in Berlin und anderen Gegenden von Deutschland ein Katastrophen Warnsystem namens KATWARN. Es wurde vom Fraunhofer Institut entwickelt. Die Wetterdaten werden vom Deutschen Wetterdienst bereitgestellt. In Berlin wird KATWARN von der Berliner Feuerwehr betrieben.
Zuerst konnte man sich nur über sms warnen lassen und auch nur für einen Standort, begrenzt nach Postleitzahl. Mittlerweile gibt es neben sms und eMailservice eine App für Android, iOS und Microsoft. Die Warnungen können für festgelegte Standtorte erfolgen (über die Postleitzahl) oder über eine Standortbestimmung. Zusätzlich gibt es eine Karte, wo man sich heute z.B. die Warnung für das Regengebiet in Berlin und Brandenburg anzeigen lassen kann.

Sonntag, 23.07.2017

pride week

Einhörner für Martin!

Das Motzstraßenfest ist vorbei, der CSD ist vorbei und es hat wieder viel Spaß gemacht! Angefangen haben wir nach dem ökumenischen Gottesdienst der 12 Apostel Kirche in Schöneberg mit einem mobilen Stand in der Maaßenstraße.

Dieses Jahr stand die Ehe für alle im Mittelpunkt und es ist gut, dass wir das geschafft haben. Was mich immer wieder irritiert ist die unterschwellige Diskriminierung, mit der LGBT Menschen begegnet wird. Ich müsste es ja eigentlich als Frau (und Politikerin) gewohnt sein, regelmäßig Vorurteilen und Benachteiligungen ausgesetzt zu sein. Wenn ich mit den Queer-Sozis (SPD queer) unterwegs bin, erlebe ich Beschimpfungen, die ich nicht wiederholen möchte. Ich find es traurig, dass wir 2017 immer noch nicht weiter sind mit einer offenen, toleranten Gesellschaft.

Beim CSD haben wir weniger Papier verteilt als Aufkleber und „Gebrauchsgegenstände“, der absolute Renner war das Einhorn für Martin! Gefolgt vom „schwulen Mädchen“ und der immer beliebten „Drama Queen“. In der Aufkleber Kollektion fehlt ein „lesbischer Junge“ oder ein Spruch für Trans-Menschen, ich nehm‘ die Kritik mit und werde eine Erweiterung anregen. Und natürlich werde ich nächstes Jahr auf dem Motzstraßenfest wieder das spezielle Fruchtgummi verteilen. Is doch klar.

Donnerstag, 13.07.2017

FahrRat

Der bezirkliche FahrRat tagte am 12.7.2017, auf der Tagesordnung stand u.a. ein Bericht des ADFC, Stadtteilgruppe Schöneberg über die Anzahl der Fahrradständer und mögliche Orte für zusätzliche Fahrradständer. Zwei Vertreter des ADFC sind dafür die Starßen in Schöneberg-Nord abgefahren und haben eine Liste erstellt inkl. Zustandsbeschreibung. gefudnen wurdenca. 90 Fahrradständer und Platz für ca. 120 zusätzliche Fahrradständer. Hierbei wurden auch verkehrliche Situationen berücksichtigt, z.B. markierte Gehwegvorschübe, die durch Fahrradbügel von verkehrswidrig parkenden PKW freigehalten werden können und trotzdem Platz für querende Fußgänger lassen und die Einsicht in die Straße nicht verbauen.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Bezirksamt prüft die Vorschläge und wird sie ggf. umsetzen.

Das Bezirksamt berichtete unter anderem, dass die Yorck-Brücken jetzt saniert und als Wegeverbindung für Fußgänger/innen und Radverkehr wieder aufgebaut werden sollen. Die statischen Probleme können gelöst werden, die Mittel wurden zugesagt. Allerdings benötigt die Sanierung und Installation Zeit, so dass wir nicht sofort damit rechnen können.

Das Protokoll und weitere Informationen werden auf der Seite des FahrRats veröffentlicht.

Dienstag, 11.07.2017

Berliner Haushalt

Der Senat hat am 11.7.2017 den Entwurf für den Haushaltsplan 2018/2019 beschlossen. Haushaltspläne sind in Papierform dicke Briketts mit endlosen Tabellen. Den Haushaltsplan 2016/2017 kann man sich im pdf Format runterladen. Wenn man aber verstehen möchte, für welche Bereiche viel oder wenig ausgegeben wird, welchen Anteil z.B. Bildung und Jugend ausmacht und wieviel für Wirtschaft und Technologie ausgegeben wird, der kann sich die graphische Darstellung ansehen. Man kann sich auch dort durchklicken zu den Tabellen, aber die Detailpläne sind auch graphsich dargestellt. Das ersetzt natürlich kein detailliertes Tabellenstudium, aber man kriegt ein Verständnis für die Größenordnungen der Ausgaben.

Montag, 10.07.2017

Radbahn

Die Idee, unter der U1 einen Radweg einzurichten, ist bestechend. Als Ingenieurin frag ich mich natürlich sofort nach der Umsetzung und hab den Blick auf den Zwangspunkten: Kreuzungen, Zugänge UBahnhöfe etc. Die Initiative Radbahn hat jetzt eine Webseite veröffentlicht, wo der Entwurf detailliert wird.
Leider sind die vorgeschlagenen Entwürfe nicht mit Maßangaben versehen, deswegen ist es schwer abzuschätzen, ob der Platz immer reicht. Ziel ist ein Radweg, auf dem zwei Radfahrende sich überholen können und das im gegenläufigen Verkehr, also zwei Spuren. Der Radweg soll baulich von motorisierten Verkehr abgesichert sein. Insgesamt wird dafür ein Radweg mit ca. 3-5m Breite benötigt (Genaue Breitenangaben findet man in der ERA2010 und der VwV-StVO). Östlich vom Görlitzer Bahnhof soll der Radweg neben dem Viadukt geführt werden, hier erscheint mir die erforderliche Breite nicht gegeben.

An Kreuzungen soll der Radweg mittig geführt werden, kreuzt also in zwei Richtungen den motorisierten Verkehr, den Fahrradverkehr und mehrfach den Fußweg mit den verschiedenen Fußgängerströmen. Ganz extrem ist das am Kotti, gefühlt kreuzt die Radbahn alle zwei Meter einen anderen Mobilitätsteilnehmer, z.B. an UBahneingängen, Fußgängerüberwegen, sog. lokale Fahrradwege, motorisierter Verkehr. Das funktioniert nicht ohne zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, wie z.B. Ampeln.
Besonders gefährlich erscheint mir die vorgeschlagene Führung auf der Kreuzberger Auffahrt zur Oberbaumbrücke. Hier wird der östliche motorisierte Verkehr in einer Kurve zwischen den Trägern des Viadukt hindurchgeführt, s. Bild. Die Radbahn soll nördlich des Viadukts geführt werden und an dieser Stelle den östlich verlaufenden Verkehr kreuzen. Ich halte das für gefährlich, Radfahrer/innen können dort leicht übersehen werden, zumal wenn sie aus zwei Richtungen kommen.

Mir gefällt der Gedanke, mit dem Lastenrad Hub am Halleschen Tor. Lieferverkehr in der Innenstadt ist ein Thema, was Veränderungen braucht. Allerdings hat die Idee mit einem kombinierten Schwimmbad / Verladebahnhof mehrere Haken. Zum einen wird der Landwehrkanal von der „Weißen Flotte“ genutzt. Lieferverkehr muss damit abgestimmt werden, da die Schiffe sich nicht begegnen können. Zum anderen hat der Landwehrkanal einen begrenzten Querschnitt. Jedes größere Schiff erzeugt vor und nach dem Schiff einen sehr starken Sog, der für Schwimmer/innen und Wassersportler/innen lebensgefährlich ist. Wir können an der Stelle entweder ein Schwimmbad haben oder eine gewerbliche Nutzung. Ich bin eher für die gewerbliche Nutzung, wenn ich mir den Landwehrkanal an der Stelle ansehe, verspüre ich nicht das dringende Bedürfnis, dort ins Wasser zu springen.

An mehreren Stellen nutzt die Radbahn Flächen, die im Moment vom Autoverkehr genutzt werden. Das wird sich in Zukunft nicht vermeiden lassen und ist auch nötig, wenn wir ein neues Gleichgewicht zwischen allen Verkehrsteilnehmern herstellen wollen. Dafür ist es auch notwendig, den ÖPNV und Lieferverkehr nicht zu behindern. Das sehe ich nicht in dem Radbahn Konzept, es konzentriert sich sehr auf den Fahrradverkehr. Ich bin mehr für ein Gesamtkonzept für alle Mobilitätsteilnehmer.

Mittwoch, 05.07.2017

Oyster & Myki

Gestern bin ich in London mit der Dockland Light Railway gefahren, mit einer Seilbahn über die Themse, mit der city cruises Fähre die Themse hinauf und mit der tube wieder zurück – und alles bezahlt mit der oyster card im touch on / touch off Verfahren.
Heute bin ich mit der Berliner UBahn zur Arbeit gefahren und hatte mal wieder keine (Papier-) Fahrkarte griffbereit und kein Kleingeld, keine Zeit usw. Das fällt natürlich besonders auf, wenn man am Tag vorher so problemlos durch eine Großstadt gependelt ist.

Ich habe die Einführung der Myki in Melbourne erlebt. Die Myki Card funktioniert wie alle digitalen Fahrkarten, sie hat einen Magnetstreifen, man kann an ausgewählten Automaten durch Kontakt Geld aufladen oder sich die Bezahlhistorie ansehen und ausdrucken lassen. Bei der Einführung lief natürlich nicht alles rund. Einige Glückliche hatten plötzlich 40.000AUD Guthaben auf ihrer Myki. Am Anfang wurde bei jedem Einstieg die volle Einzelfahrt abgebucht, auch wenn man umstieg, bis zu einem Maximalwert einer Tageskarte. Über Nacht wurde dann ausgerechnet, was man eigentlich hätte zahlen müssen und beim nächsten touch on wurde der Wert zurückgebucht. Das hat zu großem Ärger geführt, das Myki –Projekt war fast täglich in der Zeitung, weil die Nutzer dem System nicht getraut haben (ich auch nicht), die Abbuchung war einfach nicht transparent genug.
Mittlerweile ist die Software besser und die Myki bildet das Tarifsystem genau ab, z.B. ist eine einfache Fahrt zwei Stunden gültig und in diesem Zeitraum bucht die Myki kein zweites Mal ab, egal wie oft ich umsteige. Allerdings gibt es keine Papierkarten mehr, d.h. jeder Tourist muss sich eine Myki kaufen, mit einem Grundbetrag, und wenn man die Stadt verlässt, kann man die Karte nicht zurückgeben und sich einen Restbetrag auszahlen lassen. Mit der Londoner oyster card geht das.

Wär klasse, wenn wir das in Berlin auch hätten. Ich hab mich mal auf der BVG Seite umgesehen, es gibt eine App, die ich sogar schon lange auf meinem Handy habe. Allerdings ist die App im täglichen Gebrauch extrem langsam und stürzt regelmäßig ab. Wenn ich mich auf die App verlassen würde, wenn ich auf einem Bahnhof stehe um mir dann eine Fahrkarte zu kaufen, würde ich mehr als die Hälfte der Zeit schwarz fahren.

Verkehrsminister Dobrindt sagte im Januar 2017, er will bis 2019 ein flächendeckendes digitales Bezahlsystem, entweder über Handy oder chip-Karten, keine Insellösungen mehr. Wie gut, dass im September 2017 gewählt wird und er an diesem sehr ambitionierten Ziel nicht mehr gemessen wird.
Hamburg hat schon mal alleine angefangen und hat nach mehrjähriger Pilothase beschlossen, auf digital umzustellen. Das dauert nochmal mehrere Jahre und hat ein Budget von 11 Mio. EUR. Und das ist nur eine Stadt, nicht ein einheitliches System für ALLE Städte in Deutschland.

Wann kriegen wir in Berlin endlich die „Bärlin Card“? Wir müssen die Software nicht neu entwickeln, es gibt viele gute Lösungen aus London, Melbourne, Singapur, Istanbul, Perth und Hamburg und ganz viele andere Städte.

Montag, 03.07.2017

Radschnellwege

Radschnellwege find ich gut! Baulich abgetrennt, so dass kein Auto dort parken kann, find ich noch besser! Ich hab gerade ein Beispiel gesehen, wie sowas aussehen kann und was es für Vor- und Nachteile hat.

London, Eastend, zwischen Shadwell und Limehouse. Die Nebenstraßen sind schmal, keine Parkplätze, maximal zwei Spurbreiten. Es wurde ein System von Einbahnstraßen eingeführt und in einer Straße eine Spurbreite für einen erhöhten, gegenläufigen Fahrradweg umgebaut. Da der Radweg über Nebenstraßen führt, gibt es wenige Ampeln. Zwischen Fußweg und Fahrradweg ist die 3cm Kante für die Blindenleitführung.

Anm.: Auf einer durchgehend ebenen Fläche können seheingeschränkte Menschen mit Stock nicht erkennen, wo Fuß-, Radweg oder Autostraße ist.

Der Radweg ist geneigt, um zur Autospur einen entsprechend hohen Bordstein zu haben. Vom Fussweg senkt sich die Fläche um besgate 3cm ab und steigt dann in einem Quergefälle auf Bordsteinhöhe, ca. 15-20cm wieder an. In Kurven kann das sicherlich etwas unangenehm sein, da möchte man ja gerne eine Neigung in die andere Richtung haben.
An einigen Stellen ist der Fahrradweg mit beweglichen Pollern abgegrenzt, diese Kurve z.B. würde sonst sicherlich stark angeschnitten.

Es gibt einige Nachteile in der Ausführung:

Bei einmündenden Straßen ist der Bordstein des Fahrradweges abgesenkt, aber so gering, dass sich für Radfahrer/innen eine sehr enge Kurve ergibt. Da der Radweg sehr stark frequentiert ist, ist es fast unmöglich, über diese engen Absenkungen einzumünden.

Dasselbe ergibt sich bei einem Wechsel der Straßenseiten, der Wechsel ist im 45° Winkel angelegt, ich hab keine/n Fahrradfahrer/in die Kurve nutzen sehen, alle haben in Luftlinie gewechselt.

So kann das also aussehen, mit den Radschnellwegen.

Mittwoch, 28.06.2017

Funicular

Was ist ein Funicular? Ein Funicular besteht aus einem sehr lange Seil, einem Umlaufrad, zwei Personenkabinen und einem Schienenweg mit einer Begegnungsweiche. Die eine Personenkabine ist oben am Berg, die andere unten. Wenn die Bremsen gelöst werden, fährt die obere aufgrund der Schwerkraft nach unten und zieht über das Seil auf der Umlenkrolle die andere nach oben. Natürlich gibt es noch eine Motorunterstützung, die aber deutlich geringer ist.

Auf der Hälfte der Strecke begegnen sich die Kabinen, damit sie nicht zusammenstoßen, ist der Schienenweg an dieser Stelle zweispurig. Die eine Kabine fährt immer rechts, die andere immer links, weil sich das Verbindungsseil nicht überschneidet.

Funiculare findet mal an sehr steilen Berghängen, in Zürich und in Istanbul sind Teilstrecken des ÖPNV mit Funicularen ausgebaut. In Aviemore, Schottland, kann man zu einer sehr imposanten Bergaussicht fahren.

 

Montag, 08.05.2017

Vorgezogene Haltestreifen für Radfahrer!

Es gibt eine Vergehen gegen die StVo, die ich regelmäßig begehe: Ich fahre an der Ampel über die durchgezogene Haltelinie vor die Autos. Ich mache das aus einem einfach Grund: Ich habe Angst, sonst nicht gesehen zu werden.

Wir haben in Berlin die für Fahrradfahrer vorgezogene Haltestreifen, aber nur in der Breite des Fahrradweges. In Holland in den 1980er habe ich zum ersten Mal eine Haltestreifen gesehen, der über die gesamte Fahrbreite in etwas mehr als eine Fahrradlänge. Mittlerweile habe ich das in London gesehen, in Manchester, in Glasgow, in Zaandstad (bei Amsterdam), in Vancouver usw. In Berlin wüsste ich eine Stelle, wo es die Sicherheit der Fahrradfahrer/innen deutlich erhöhen würde: Prinzregenten / Wexstraße. Durch die Prinzregentenstraße führt eine Fahrradnebenroute, die von sehr vielen Fahrradfahrer/innen genutzt wird. An der Ampel Wexstraße ist die Spurbreite gering, es gibt nicht genug Platz für einen Radstreifen. Die PKW wollen normalerweise nach allen Seiten weiterfahren und mittendrin die Fahrradfahrer/innen. Ein Aufstellstreifen vor den PKW würde die Situation entspannen. Es würden dann noch weniger Autos über die Kreuzung kommen, aber weniger Fahrradfahrer/innen gefährdet.

Freitag, 28.04.2017

Spielplatz Großgörschenstraße

In der Großgörschenstraße, neben dem SBahnhof, gibt es einen Spielplatz. Vom SBahnhof sieht man ein „Geodrom“ aus Seilen, daneben stehen Fitnessgeräte. Die Fitnessgeräte und der Spielplatz an sich ist in die Jahre gekommen, der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat eine Fördersumme erhalten, um den Spielplatz zu überarbeiten.

Anfang März 2017 fand eine Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung statt. Mit den zuständigen Stadträten und einer großen Gruppen von Interessenten fand eine Spielplatzbegehung statt, anschließend wurde ein Entwurf vorgestellt. Besonders engagiert waren die jungen Männer, die die Fitnessgeräte regelmäßig nutzen. Der Entwurf wurde überarbeitet und der Hersteller der Fitnessgeräte hat mit zwei der Nutzer sein Fitnessgerät sogar überarbeitet. Ende April tagte die bezirkliche Spielplatzkommission, machte eine weitere Ortsbegehung, sprach nochmal mit den jetzigen und späteren Nutzern und verabschiedete den Entwurf. Der Ausbau wird 2018 erfolgen. Insgesamt eine sehr lautlose und sehr erfolgreiche Bürgerbeteiligung.